Châteauneuf-du-Pape - 2017 - Château de Beaucastel (Famille Perrin) - Französischer Rotwein

Allgemeine Angaben
Hersteller:
Weinfreunde DE
Das Besondere an diesem Wein Château de Beaucastel ist eines der prestigeträchtigsten Weingüter im Châteauneuf-du-Pape-Gebiet. Und auch darüber hinaus hat sich die Eigentümerfamilie Perrin schon lange weltweite Anerkennung erworben. Nicht ohne Grund, denn die Famille Perrin gilt bei ihrem Handwerk als äußerst präzise und traditionsbewusst. Der Châteauneuf-du-Pape von Beaucastel ist der wichtigste Wein im Portfolio. Die ihm entgegengebrachte Wertschätzung kommt nicht von ungefähr: Die Trauben für das Cuvée stammen von über 50 Jahre alten Reben, die auf einer 110 Hektar großen Einzellage gedeihen. Der Boden hier ist das für die Gegend berühmte Terroir mit dicken, wärmespeichernden Kieselsteinen, auch „Galets“ genannt. Die Unterböden sind von Sand-, Ton- und Kalkstein geprägt und bieten eine perfekte Kombination aus Wasserdurchfluss und -speicherung. Der Jahrgang 2017 war sehr speziell – nicht zuletzt, da es das heißeste Jahr seit 30 Jahren war. Die Famille Perrin hat aber der Natur seinen Lauf gelassen und nicht von Menschenhand gegengesteuert. Dadurch wurde der Ertrag in 2017 zwar stark reduziert, doch sorgte optimales Wetter in der Erntezeit für eine sensationelle Beerenqualität. Der daraus produzierte Wein ist besonders dicht und lagerungsfähig. Die Assemblage, also die Herstellung des Cuveés, ist eine wahre Kunstform und kaum jemand beherrscht sie so perfekt wie die Perrins vom Château Beaucastel. Denn die Zusammenstellung von Grundweinen unterschiedlicher Rebsorten fällt Jahr für Jahr etwas anders aus, um die einzelnen Qualitäten angemessen berücksichtigen zu können. Der 2017er Château de Beaucastel besteht zu je 30% aus Grenache und Mourvèdre – damit fällt der Mourvèdre-Anteil dieses Jahr recht hoch aus. Schlichtweg weil man mit der Qualität der Rebsorte in 2017 besonders zufrieden war. Syrah und Counoise sind mit je 10% enthalten. Und neben 5% Cinsault wurden für den Wein noch 15% acht verschiedener, zugelassener Rebsorten verwendet – fünf davon weiß! Die Sorten wurden einzeln per Hand gelesen, selektioniert und zum Teil (Mourvèdre, Syrah) in großen Eichenfässern (Foudre) sowie in emaillierten Zementtanks (die restlichen Sorten) fermentiert. Nach der malolaktischen Gärung findet schließlich die Magie statt – die Assemblage der einzelnen Partien. Die Cuvée reift daraufhin nochmal ein Jahr in großen Eichenfässern. Wie der Wein schmeckt: charakterstark & kräftig Im Glas zeigt der Wein ein fast undurchsichtiges Violett. Der Geruch wirkt sehr elegant und wird durch Kirschen, schwarze Johannisbeeren, Veilchen, Lorbeer und Schokolade geprägt. Bei der würzigen Komponente handelt es sich um die typische Garrigue-Note der Region. Im Mund dann sehr elegant und mit reifen Tanninen ausgestattet. Wunderbar dicht und mit konzentrierter Struktur, aber dennoch mit seidiger Textur, die von würzigen Fruchtaromen umspielt wird. Der Abgang ist sehr lang und wird durch präsente, aber harmonische Tannine geprägt. Die Frucht, die Würze und die blumigen Noten wirken lange nach. Was Kritiker zu dem Wein sagen 95–97 Punkte von Jeb Dunnuck: „Der 2017er Châteauneuf-du-Pape legt sowohl ein tintiges Lila an den Tag als auch eine typische Mourvèdre Nase – schwarze Früchte, geräuchertes Fleisch, zerstoßene Steine, Kohle und Pfeffer. Er ist tiefgründig und körperreich mit einer wunderbaren Reinheit und sich aufbauender Struktur. Die Produktionsmenge ist 40% geringer, aber dieser hervorragender Wein spielt sicher in der gleichen Liga wie der 2016er“. 95 Punkte vom Decanter: „Der Grenache und Cinsault wurden in Zement fermentiert, der Syrah und Mourvèdre hingegen im Holz-Foudre. Fein gepixelte Frucht mit Waldaromen und einem körperreichen und lebendigen Gaumen. Das Mourvèdre-Element ist stark und sorgt für Dynamik und Kraft. Es ist zupackend herzhaft, sehr trocken und drastisch. Ein sehr ernsthaft strukturierter Beaucastel mit viel Lagerpotential“. 93–95 Punkte vom Wine Advocate: „Der körperreiche, dichte 2017er Châteauneuf-du-Pape wirkt aktuell etwas verschlossen, aber der Duft von asiatischem Fünf-Gewürz-Pulver sorgt immer noch für jede Menge Komplexität und unterstreicht die reichhaltigen, dunklen Fruchtaromen. Multidimensional, vielschichtig und lang – wieder einmal ein sagenhafter Jahrgang für das Haupt-Cuvée von Beaucastel.“

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